22 Juli 2013 - 07:31
Revolutionsoberhaupt: Ich bin weiterhin pessimistisch über Direktgespräche mit USA

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat am Sonntag bei einem Empfang für Präsident Ahmadinedschad und Kabinettsmitglieder seine Bedenken über die neuerdings von manchen US-Verantwortlichen verkündeten Direktgespräche mit dem Iran geäußert.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat am Sonntag bei einem Empfang für Präsident Ahmadinedschad und Kabinettsmitglieder seine Bedenken über die neuerdings von manchen US-Verantwortlichen verkündeten Direktgespräche mit dem Iran geäußert.

Der geehrte Ayatollah Khamenei sagte: Ich sagte auch zu Beginn des laufenden Jahres, dass ich über Gespräche mit den USA nicht optimistisch bin, jedoch keine Einwände gegen Gespräche mit Washington über Themen wie Irak habe. Er sagte weiter, die Haltung gewisser US-amerikanischer Politiker in den vergangenen Monaten hat meine Haltung in Sachen der Beziehungen zu den USA ein weiteres Mal bestätigt. Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution fügte hinzu, wir halten Dialog mit der Welt für richtig und erforderlich, müssen jedoch immer Kenntnis über Ziele und Haltung der anderen Seite besitzen. Denn wenn wir keine genaue Kenntnis über die andere Seite besitzen, laufen wir Gefahr, Fehler zu begehen. Er betonte, bei Dialog mit der Welt dürfen wir die Praktiken unserer Feinde nicht vergessen, wenn wir die, aus welchem Grund auch immer, nicht direkt ansprechen wollen. Der geehrte Ayatollah Khamenei erklärte, Imperialisten, Reaktionäre, gewisse westliche Politiker sowie Verantwortliche einiger Regierungen in der Region haben Hand in Hand eine bislang gegen kein anderes Land breite Front gegen die Islamische Republik Iran gebildet. Er warf dann einen Blick auf die gegenwärtige Lage im Iran und sagte: Die geographische Spitzenlage, ruhmhafte Geschichte, die alte Zivilisation und natürliche Ressourcen des Landes sowie die ausgezeichneten Talente bieten uns allen die Möglichkeit, Fortschritte in allen Bereichen große Erfolge zu erzielen. Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution fügte hinzu, Iran hat wegen Absolutismus, Diktatur sowie des fremden Einflusses im Kultur- und Politikbereich große Schäden erleiden müssen, die wir bei allen unseren Überlegungen und Strategien mitberücksichtigen sollen. Der geehrte Ayatollah Khamenei bezeichnete dabei das islamische und allgemeine Erwachen in drei Zeitabschnitten, nämlich Konstitutionalismus, Verstaatlichung der (iranischen) Ölindustrie und die Islamische Revolution als drei Tatsachen und sagte dazu weiter: Die beiden ersten, nämlich die Volksaufstände in der Zeit des Konstitutionalismus und der Verstaatlichung der Ölindustrie scheiterten, waren der Sieg der Islamischen Revolution und die Gründung der Islamischen Republik aber eine klare Antwort auf Schläge, die Iran von Seiten der fremden Staaten verpasst bekommen hatte. Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution unterstrich, dass die beachtlichen Fortschritte sowie die unverzichtbare Rolle der Islamischen Republik Iran bei den regionalen und internationalen Themen und die grundlegenden Änderungen im Kulturbereich im Vergleich zu der Zeit des alten Regimes klare Hinweise auf siegreiche Schritte der letzten dreißig Jahre im Iran sind. Der geehrte Ayatollah Khamenei zählte ferner die theologische und gesunde Demokratie zu den großen Erfolgen der Innenpolitik und betonte, der Schulterschluss der iranischen Verantwortlichen hat alle diese Erfolge ermöglicht und äußerte die Hoffnung, dass es dabei bleibt. Zuvor hatte Präsident Ahmadinedschad einen ausführlichen Bericht über die Arbeit seiner Regierung in den vergangenen acht Jahren geliefert.